Die Musik

Es ist die Zeit von Louis Jordan, Joe Turner, Annisteen Allen, Lucky Millinder u.v.a.

Die Populärmusik der schwarzen Dienstboten und Hausmädchen nannte man noch Race-Music. Noch klingt sie rauh und ungeglättet. Ihre „schlüpfrigen“ Texte lassen nichts offen.

Tänze wie Boogie-Woogie, Jitterburg oder Lindy Hop lassen nur ahnen, mit welch unbändiger Tanzlust die Bevölkerung ihr Lebensgefühl ausdrückte. 10 Jahre später wird man diese Musik Rock ’n‘ Roll nennen. Entschärft, geglättet und fürs weiße Publikum schmackhaft gemacht.

Eine musikalische Synthese der wilden 40er Jahre ist der Jump ’n‘ Jive.

„Wild – und immer heiß!“

Diesem Musikstil, in dem schwarze Wurzeln aus Swing, Blues und Jazz hervorstechen, hat sich die Band Bobcats verschrieben.

Die Bobcats, 5 Musiker der Standardbesetzung, lassen die Zeit dier heißen Rhytmen und der unbändigen Tanzlust wieder aufleben!

Ihr Programm ist eine Reminiszenz unverbrauchter Musik des Jive und Boogie-Woogie.

Seit 1989 sind die Botschafter des Jump ’n‘ Jive unterwegs. Zahlreiche Fernsehauftritte und Radiovorstellungen haben sie bereits hinter sich.

Die Jump ’n‘ Jive-Sensation aus NRW (Zizat von Götz Alsmann) gab zahlreiche Auftritte und legte mehr als 15.000 km in Deutschland zurück. Sie brachten zwei Schallplatten und vier CD’s heraus. Ihr musikalisches Können stellten sie in einer eigenen Theater-Revue unter Beweis.

Die Musik dieser Band ist nicht sklavische Kopie, sondern ein gelungenes Entertainment aus Liebe zur Musik.

„Musik, die in die Beine und Herzen geht.“

Perlende Pianoläufe, krächzendes Saxophon, witziger Gesangstil schaffen eine Atmosphäre der verrückten „House-Rent-Parties“ und „Saturday night fish fries“.

Schweißtreibend und wundgetanzt ging manches Bobcats-Konzert zu Ende.